Mittsommer-Mord in Ystad und die Wikinger

Freitag, 02. August 2013

Beim Frühstück an unserem Privat-Sandstrand ging plötzlich ein Gerücht durch die Zelte…vergangene Nacht war ein Mord in Ystad passiert und Wikinger wurden der Tat verdächtig.
Es sei auch ein schon pensionierter Kommissar namens Wallander in die Ermittlungen vertieft – die Bevölkerung wurde um mithilfe gebeten.

So machten wir uns umgehend auf den Weg in diese Hafenstadt und suchten wichtige Orte auf…

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Nachdem wir hier nicht fündig wurden begaben wir uns auf die Fahrt zum Wikingerort Foteviken um weitere Indizien zu sammeln.

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Allerdings fanden wir hier nur einen armen Wilderer, der beim Jagen eines Tofutieres erwischt und auf dem Marktplatz an den Pranger gestellt wurde…

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Matthias hat sich mittlerweile verabschiedet – er hat hier ein hübsches Häuschen gefunden.
http://goo.gl/IF6ko

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Kungagraven und das Schiff von Ales Stenar

Donnerstag, 01. August 2013

‚Steiniges‘ sightseeing stand auf dem Plan und einige Kilometer Richtung Süden – der Heimat entgegen.

Unsere Entdeckungsreise führte erst zum Kungssgrav in Kivik, einem Steingrab welches im 18. Jhr. geplündert wurde. Der Sage nach lagen hier Könige begraben – zu finden sind sehr gut erhaltene Ritzungen in den Grabsteinen.

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Weiter die Küste entlang fanden wir einen traumhaft gelegenen Campingplatz und – aßen mal wieder seid langem auswärts bei einem für ‚Wallander Fans‘ bekannten Italiener…

Das Highlight des Abends war das Steinschiff von Ales Stenar…samt Sonnenuntergang und umwerfendem Blick auf die Ostsee.

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Und unser Campingplatz am Meer…ein Volltreffer!

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Sightseeing in Göteborg

Mittwoch, 31. Juli 2013

Heute war Großstadt angesagt – aber zuvor erst mal ein ordentliches Frühstück mit KRAV-Orangensaft und zumindest halbwegs funktionierendem W-LAN. (Matthias mit Laptop!!!)

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Um uns einen Überblick von der Stadt zu verschaffen, bot sich eine Fahrt in den 22. Stock des ‚Lippenstiftes‘ an – der rot-weiße Turm rechts auf dem Bild.

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Sodann stürzten wir uns in vergangene Zeiten im Maritim Museum. An die 20 Schiffe können besichtigt werden…Highlights waren ein U-Boot der Drachenklasse sowie ein Zerstörer.

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Nach so viel Geschichte wollten zwei hungrige Entdecker mit einem ‚Dagens Rätt‘ versorgt werden – heute sogar mit chinesischer Küche. Das ist ein Tagesgericht, das mittags recht günstig angeboten wird.

Schließlich schlenderten wir durch die Altstadt und entdeckten kleine und grosse Schätze dieser interessanten Hafenstadt.
Matthias hätte am liebsten im ‚Feskekörka‘, der Fischhalle, sich länger niedergelassen…doch leider waren die Tofu-Fische bereits ausverkauft, sodass ich leer ausgegangen wäre…

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Am Abend fand unser Navi einen schönen, am Meer gelegenen Campingplatz…ein traumhafter Tagesausklang.

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Smögen und die Festung in Marstand

Dienstag, 30. Juli 2013

Heute hatten wir zwei Highlights auf dem Plan – und sahen uns als erstes die Insel Smögen an.
Die Fischerhütten findet man wohl auf jedem Schweden Kalender und die Promenade lockt viele Touristen an…

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Auf der Fahrt nach Marstand überquerten wir noch eine berüchtigte Brücke, die neu aufgebaut werden musste, nachdem ein Schiff doch nicht ganz unten durch passte…

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Schließlich erreichten wir Marstand, wo es mit einer Fähre hinüber auf die Festungsinsel ging.

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Die Ausblicke von dort oben waren atemberaubend, die Festung selbst mit seinen geheimen Tunneln und verwinkelten Gängen total spannend.

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Es zogen mal wieder unfreundlich dreinblickende Wolken auf, sodass wir schnell zum Campingplatz eilten – aber auch heute blieben wir von grösseren Wolkenbrüchen verschont.
Morgen geht die Tour weiter nach Göteborg…wird bestimmt spannend!

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Blick aus der Bucht unseres Zeltplatzes…

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Bronzezeit-Party, Felsen in Fjällbacka und ein Bad im Meer

Montag, 29. Juli 2013

Heute morgen waren die Sonnengötter uns wieder hold und so genossen wir unseren Café VOR unserem Zelt…
Danach tauchten wir ab in die Welt der bronzezeitlichen Felsritzungen und das Alltagsleben im hiesigen Museum.

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Besonders beeindruckend und auch selten war das Bild eines Tanzes, wo auch eine Frau gezeichnet wurde – die zweite Figur von rechts.

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Schließlich noch ein 2,35 m großer Speerwerfer – weltweit die größte Ritzung.

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Nun steuerten wir den ehemaligen Urlaubsort von Ingrid Bergmann an – Fjällbacka. Dort findet man auch beeindruckende Felsen in der Königsschlucht und einen traumhaften Ausblick.

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Zum Tagesabschluss stürzten wir uns in die kühlen Fluten des Meeres und liessen den Abend ausklingen.

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Das Aquädukt von Håverud und die Felsritzungen von Fossum

Sonntag, 28. Juli 2013

Heute verliessen wir den Nationalpark Glaskogen und besuchten die berühmte Schiffsbrücke von Håverud – ein geniales Bauwerk für den Schiffsverkehr, erbaut 1868.

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Anschließend ging es nach Fossum in der Kommune Tanum, wo wir Felsritzungen, welche zum Weltkulturerbe gehören, ansahen.
Diese wurden in der Bronzezeit erschaffen und man findet in dieser Gegend sehr viele  dieser Ritzungen. Um diese sichtbar zu machen, wurden sie rot bemalt.

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Auf einem wunderschönen Campingplatz nahe dem Museum Vitlycke, das für den nächsten Tag geplant war durften wir aufgrund einer gefühlt erhöhten Regenwahrscheinlichkeit unsere Mahlzeit im Zelt einnehmen.
Allerdings erst nachdem wir feststellen mussten, dass unser Gaskocher den Dienst quittiert hatte und schwedische Campingplätze Küchen vorhalten.

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Wie man sieht, gedeihen hier sogar Kakteen – wenn auch nur im Glashaus.

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Der letzte Kanutag, viele Inseln und ein Sandstrand

Samstag, 27. Juli 2013

An unserem vierten und letzten Paddeltag ging es an viele kleine bewohnte Inseln vorbei – Matthias überlegte schon, wo man eine kaufen könnte…

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Nach einer längeren Portage ging’s durch einen ’schönen‘ Waldweg, der uns nochmal einiges an Kraft kostete. Auch ein Tunnel, welcher uns unter eine Straße führte, gehörte zu den Highlights.

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Brotzeit gab es heute an einem Sandstrand und wir besuchten ein Fort, welches im Zweiten Weltkrieg die Deutschen abhielt.

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Nach einer letzten 3,5 km langen Portage schaffen wir es zurück in das ‚Basislager‘ – es machten sich sehr dunkle Wolken am Himmel breit…
Kaum hatten wir das Auto beladen und das Kanu zurückgegeben – da fing es auch schon zu schütten an.

So genossen wir bis zum nächsten Sonnenschein in dem nahen Café lieber Kanelbullar – leckere Zimtschnecken.

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Knifflige Portagen ins Inselreich

Der heutige Kanutag führte uns über 4 Portagen, die es teilweise in,sich hatten.

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Über Stock und Stein, steile  Waldwege und Forststraßen ging’s zu den nördlichen Seen unserer Tour. Besonders tricky waren die Bolenwege, wo uns ein Biber aus seiner Behausung beäugte…

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Matthias versuchte wieder sein Angelglück während der Fahrt – vergeblich.
Aber wir machen gleich Abendessen und gerade hätte fast ein richtig großer Fisch angebissen – vielleicht gibt’s ja heute noch ‚freischwimmenden schwedischen Fisch aus zertifiziertem Wildfang’…

Morgen läuft meine Daten-Auslandsoption bei meinem Mobilfunk-Anbieter aus – kann also  etwas dauern, bis wir wieder unseren Blog via W-LAN weiterschreiben können.

Bis bald, eure Schweden-Paddler M & M

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Seerosen und ein Tag am Strand

Nachdem wir unsere Traumhalbinsel wieder verlassen hatten – und das bei traumhaften Wetter – versuchten wir uns im Angeln…

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Fast dachten wir schon an das Video zum filetieren eines Hechtes – doch leider war nur der Angelhaken im Morast hängen geblieben.

Nachdem wir zum ersten Mal die Einlassstelle verpasst hatten, trafen wir auf ein traumhaftes Seerosenfeld…

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Nach einem längeren Photoaufenthalt auf dem See Norra Tvängstjärn legten wir einen kleinen Strandurlaub ein.

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Nach so tollen Aussichten ließ leider die Konzentration nach, sodass wir bei einem Einlass unsere Angel liegen liessen.
Dies stellte sich jedoch als positiv heraus, da wir so feststellten, uns ein zweites Mal verlaufen zu haben.
Nachdem wir durch das Zurücklaufen und holen derselben ca. 1 h länger auf unseren Orientalischen Bulgur mit vegetarischen Bratwürstchen warten mussten, fanden wir auch endlich eine traumhafte Halbinsel.

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Erster Kanutag und Camping bei Bergholmen

Nachdem es in der Nacht zu regnen begonnen hatte, waren wir sehr unschlüssig, ob wir wirklich unsere KanuTour starten oder lieber Stockholm besichtigen sollten.
Der Wetterbericht erwies sich jedoch als aussichtsreicher als gedacht und so zogen wir los…

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Zuallererst war eine längere Portage zu bewältigen – aber dann ging’s ab in unberührte Natur über mehrere kleine Seen, an Inseln vorbei – und die Sonne blitzte wieder etwas durch.

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Schließlich fanden wir unseren TraumCampingplatz auf einer Halbinsel und richteten uns häuslich ein.
Die Hängematte und das Zelt waren gleich platziert – aber der Angelcrashkurs reichte leider nicht, unsere Speisekarte um einen frisch gefangenen Fisch zu erweitern.

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